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Mein Lebenswerk
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tl Idee & Erstellung tr

Stephan Gerner

   
Spieleranzahl: Eins (kampf)
Spieldauer: ├ťber 20 Stunden
Gr֧e: 540 KB
Datum: 2000
Schwierigkeit: 3
Ø Bewertung [1]: 6
Ziel: Kapitel l: "Erste Schritte" (1598)
-Stadt mit 1500 Einwohnern errichten
-Bilanz von 500 Talern erreichen
Kapitel ll: "Allein in der Fremde" (1602)
-Eine Stadt mit 2000 Aristokraten errichten
-Eine Stadt mit 400 Aristokraten errichten
-Einen Gegner vernichten
Kapitel lll: "Unter schwarzer Flagge" (1614)
-Bilanz von 4000 Talern erreichen
-Keine milit├Ąrischen Geb├Ąude erlaubt
Kapitel lV: "Eine zauberhafte Flucht" (1615)
-Stadt mit 3000 Einwohnern errichten
-Goldmonopol erlangen
Kapitel V: "Die Pr├╝fung des Prinzen"
-Stadt mit 400 Aristokraten errichten
-Blauen und weissen Gegner vernichten
-80 Handelsbilanz, 800 Gesamtbilanz erzielen
Kapitel Vl: "Die goldene Hochzeit" (1616)
-Stadt mit 2000 Einwohnern errichten
-Blauen Spieler zu 1000 Einwohnern verhelfen
-Goldmonopol erlangen
Kapitel Vll: "Zur├╝ckeroberung der Liebe" (1627)
-Zwei St├Ądte mit jeweils 700 B├╝rgern errichten
-Gelben Spieler vernichten
Gesamtbilanz von 1000 Talern erreichen
Kapitel Vlll: "Vater und Sohn" (1650)
-Stadt mit 1000 Kaufleuten errichten
-Blauen Spieler zu 500 Kaufleuten verhelfen
Kapitel IX.1: "Das letzte Lebenswerk" (1684)
-Stadt mit 300 B├╝rgern errichten
Kapitel lX.2: "Das letzte Lebenswerk" (1684)
-10 Aristokraten erreichen
Kapitel lX.3: "Das letzte Lebenswerk" (1684)
-Stadt mit 5500 Einwohner, davon 5000 Aristokraten errichten
-Gelben Spieler vernichten
-3000 Gesamtbilanz erreichen
Epilog (1685)
-Piraten vernichten
 
 
 
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"Erste Schritte" (1598)


M ein Sohn, sagte Euer Vater - der K├Ânig von Annotolien - an Eurem 14. Geburtstag, "Du bist jetzt alt genug! Ich schenke Dir heute ein Schiff und einiges an Baumaterial! Damit kannst und wirst Du aufbrechen, um Dein eigenes Leben zu leben! F├╝r den Anfang empfehle ich Dir die unerforschte Insel im Nord-Osten. Dort wollte ich eigentlich einen weiteren Handelsposten aufbauen, aber Du bist mir jetzt wichtiger! Ziehe los, um eine kleine Stadt mit 1.500 Einwohnern zu errichten, und erwirtschafte eine Bilanz von 500 Talern! Wenn Du Erfolg hast, so schenke ich Dir auch mein zweites Schiff, so da├č Du in ganz andere Gew├Ąsser ziehen kannst! Solltest Du jedoch versagen, so wage es nicht, mir noch einmal unter die Augen zu kommen!"

orleft Kapitel ll orright

"Allein in der Fremde" (1602)


E uer Vater staunte nicht schlecht, als Ihr ihm das vollbrachte Werk zeigtet. Und er hielt sein Versprechen: Er schenke Euch tats├Ąchlich sein zweites Schiff! Damit segelt Ihr nun fort, in ganz neue Gew├Ąsser. Zwei St├Ądte - eine mit 2.000 Aristokraten, die andere mit derer 400 - sowie eine Bilanz von 1.000 Talern monatlich habt Ihr Euch selbst zum Ziel gemacht. Und komisch: Irgendwie fiel Euch der Abschied von zu Hause dieses Mal leichter als vor vier Jahren... Bald m├╝sst Ihr feststellen, dass Ihr nicht allein hier seid: Auch drei andere Prinzen sind unterwegs, um neue Gebiete zu erschliessen. Sicher, mit ihnen l├Ąsst sich gut Handel treiben, aber dennoch wollt Ihr wenigstens einen von ihnen vernichten. Desweiteren habt Ihr das ungute Gef├╝hl, diesmal auf Piraten zu stossen...

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"Unter schwarzer Flagge" (1614)


Z w├Âlf Jahre lang habt Ihr gebaut und eine grosse und angesehene Weltstadt auf die Beine gestellt. H├Ąndler kamen von allen Ecken und Enden der Welt, denn Ihr besasst einen der wichtigsten Handelsposten. Ihr konntet mit Gew├╝rzen, Kakao, Kleidung, Schmuck, Waffen... kurz: mit allem handeln!

A ber leider bringt Reichtum nicht nur Freude. Zu dieser Erkenntnis musstet Ihr am 6. November 1614, dem bisher k├Ąltesten Tag des Jahres, kommen. Im Morgengrauen bliesen die Bl├Ąser Alarm. Fremde Piraten aus einer ganz anderen Gegend, die offensichtlich interessiert an Eurem Erfolg waren, schossen ununterbrochen auf Euer Kontor.

S ofort ranntet Ihr hinaus, um nach dem Anf├╝hrer zu fragen, ihn wolltet Ihr Fragen, was der Angriff zu bedeuten hatte. "Das ist ganz einfach," sagte der K├Ąpt┬┤n Blackblood, "wir wollen nicht, dass jemand reicher ist, wie wir! Schliesse Dich daher uns an, oder wir werden deine Stadt zerst├Âren!" Die Piraten waren weit in der ├ťberzahl und mit strategischen Hinterh├Ąlten kanntet Ihr Euch noch nicht gut genug aus, daher blieb Euch nichts anderes ├╝brig, als "Ja" zu sagen. Euch wurden die Augen verbunden und Ihr wurdet an Bord eines Schiffes gef├╝hrt.

A ls man Euch die Augenbinde abnahm, standet Ihr zusammen mit Blackblood an einem Hafen. "So," sagte Blackblood, "dieses Kaff und dieses kleine Schiff geh├Ârt Dir! Tritt in unsere Dienste! Sorge daf├╝r, dass wir monatliche Einnahmen von 4.000 Talern haben und k├╝mmere Dich um jeden, der es wagen sollte, in unserem Gebiet eine Siedlung zu gr├╝nden! Damit Du nicht auf dumme Gedanken kommst, verbieten wir Dir hiermit, Waffen und Soldaten zu produzieren! Solltest Du es dennoch wagen, Dich uns zu wiedersetzen, dann bist Du beim Teufel!!" Was bleibt Euch anderes ├╝brig? Ihr m├╝sst Blackblood vorerst gehorchen! Aber gern tut Ihr es nicht...!

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"Eine zauberhafte Flucht" (1615)


U nd dann habt Ihr es getan! Ihr habt Euch K├Ąpt'n Blackblood widersetzt! Ihr habt versucht, seine Schiffe und seine Festung zu zerst├Âren, um ihn unsch├Ądlich zu machen, aber er war st├Ąrker! Und so wandertet Ihr noch am selben Tag ins Gef├Ąngnis, zum Tode verurteilt...

I m Gef├Ąngnis traft Ihr auf einen anderen Gefangenen, der ebenfalls zum Tode verurteilt war. Mit ihm begannt Ihr ein kleines Gespr├Ąch und erfuhrt, da├č es eine M├Âglichkeit gibt, von hier schnell weg zu kommen, aber dass diese unm├Âglich durchzuf├╝hren ist. "Sagt es mir trotzdem!" rieft Ihr, "ich kann es ja versuchen!"

D er Gefangene: "Nun gut, Ihr m├╝sst... Oh verdammt! Die Wachen kommen! Lebt wohl, Freund!" Ihr: "Halt! Wie soll ich von hier..." Der Gefangene: "Ich schreibe es Euch schnell auf!" Ihr: "Gute Idee, aber was, wenn die Wachen den Zettel in die H├Ąnde kriegen? Dann...!" Der Gefangene: "Kein Problem, ich benutze Geheimschrift! ... Hier, bittesehr!" Ihr: "Aha... und wie entschl├╝sselt man..." Der Gefangene: "Das ist leicht! Ihr..." Wachen: "Gefangener! Mitkommen!"

U nd dann wurde er geh├Ąngt. Mit M├╝he unterdr├╝cktet Ihr die Tr├Ąnen und nutztet die Gunst der Stunde, um auszubrechen. Ohne zu wissen, was zu tun ist, denn der Zettel ist wirklich in guter Geheimschrift geschrieben!



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"Die Pr├╝fung des Prinzen"


V oller Vorfreude auf ein Wiedersehen mit der Heimat habt Ihr Euch in das magische Tor gest├╝rzt. Und tats├Ąchlich: Ihr landetet im Gebiet Eures Vaters! Sofort gabt Ihr den Befehl "Volle Kraft voraus!", um m├Âglichst schnell bei ihm zu sein. Sehr ├╝berrascht wart Ihr, als Ihr sein Kontor vollkommen zertr├╝mmert und seine Stadt - auf Pioniersstatus - wie ausgestorben vorfandet. Dann fiel Euch ein Mann auf, der am Ufer hin und her spazierte. Ihr fragtet Ihn: "Heda, Sir, wisst Ihr zuf├Ąllig, was hier geschehen ist?"

D er Mann: "Ihr, Prinz? Oh, ich bin so froh, dass Ihr wieder da seid! Stellt Euch vor, Euer Herr Vater ist verstorben, und Ihr wart ja fort, darum hatte er keinen Erben!" Ihr: "So? Aber jetzt bin ich doch wieder da!" Der Mann: "Mag sein, aber leider zu sp├Ąt! Der Kaiser hat schon beschlossen, sein Reich - also das Eures Vaters - in einem fairen Wettkampf zu verlosen! Ich f├╝rchte, wenn Ihr es haben wollt, m├╝sst Ihr diesen Wettkampf gewinnen!" Ihr: "Von wegen, ich werde diesem Kaiser... ach, egal, ich bin zu traurig, um mich aufzuregen! Sagt mir, was ist in diesem Wettkampf zu tun?"

D er Mann: "Nun, zuerst einmal m├╝sst Ihr nat├╝rlich der einzige ├ťberlebende sein. Dann m├╝sst Ihr exakt 10 H├Ąuser mit Aristokraten f├╝llen und eine Bilanz von 800 Goldst├╝cken erwirtschaften, ein Zehntel davon durch Handel. ... Ich glaube, ein Startplatz ist noch nicht vergeben! Ich denke, den k├Ânnt Ihr haben!" Ihr: "Nun, dann mache ich mich mal auf den Weg! Habt Dank f├╝r die Auskunft!" Der Mann: "Bitte, gern geschehen! Oh, ich w├╝nsche mir so sehr, dass Ihr gewinnt, so einen freundlichen K├Ânig wie Euch k├Ânnten wir gut gebrauchen..."

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"Die goldene Hochzeit" (1616)


E inmal musste es ja so kommen: Ihr habt Euch verliebt! In die Tochter des Mannes, der Euch damals erkl├Ąrt hat, was es mit dem Wettbewerb auf sich hat. Ihr lebtet im Schloss Eures Vaters und Eure Freundin Louisiana im Hause ihres Vaters drunten im Dorfe, doch gegenseitige Besuche standen immer h├Ąufiger an. Schliesslich habt Ihr beschlossen, zu heiraten. Das M├Ądchen h├Ątte bestimmt auch nichts dagegen, aber einer jungen Dame mu├č man eben imponieren! Also zieht Ihr mit ihr fort, in weit entfernte Gebiete. F├╝r Euch selbst wollt Ihr eine Stadt mit 2.000 Einwohnern errichten und Ihr m├Âchtet daf├╝r sorgen, dass Euer Liebchen wenigstens die H├Ąlfte hin kriegt. Ausserdem wollt Ihr ihm mit dem Goldmonopol imponieren.

orleft Kapitel Vll orright

"Zur├╝ckeroberung der Liebe" (1627)


E in Jahr sp├Ąter: Nachdem Ihr Euch wirklich wie ein Kavalier verhalten habt, hat Eure Louisiana tats├Ąchlich "Ja" gesagt! Von nun an wart Ihr ein frisch gebackenes gl├╝ckliches Paar.

E in weiteres Jahr sp├Ąter: Eine Flaschenpost treibt an Euer Kontor heran. Darin steht: "An den Finder: Bin in gro├čer Not! ├ägypten hat sich mit Asien verb├╝ndet und beide greifen mich an! Brauche sofort Unterst├╝tzung! Wei├č nicht, wie lange ich noch durchhalten kann! Unterzeichnet: Asinus Magnus, r├Âm. Feldherr" - Na, das ist doch ganz klar, dass Ihr sofort Eure Truppen zusammen packt und los segelt!

N ach 10 Jahren Krieg kehrt Ihr mit ein paar wenigen Kanonieren, aber viel Eisen und Geld, das Ihr als Lohn bekommen habt, zur├╝ck. Ihr staunt nicht schlecht, als Ihr seht, was Eure Louisiana aus Eurer gemeinsamen Siedlung gemacht hat. Doch dann trifft Euch fast der Schlag: "Das ist ja gar nicht Louisiana┬┤s Siedlung!!" Bzw. sie ist es schon, aber Louisiana sitzt auf einer Gef├Ąngnis-Insel fest, schwer bewacht. Irgendein Fiesling hat ihre Siedlung ├╝bernommen und sie eingesperrt!

S teht nicht tatenlos herum! Vertreibt den Mistkerl auf immer und ewig und errichtet selbst zwei St├Ądte mit je 700 B├╝rgen (eine f├╝r Euch, eine f├╝r Louisiana) und einer Gesamt-Bilanz von 1.000 Talern!

orleft Kapitel Vlll orright

"Vater und Sohn" (1650)


V iele Jahre lang habt Ihr nun gl├╝cklich und zufrieden mit Eurer Louisiana verbracht, mal in der einen, mal in der anderen Eurer vielen St├Ądte. Und schliesslich hat Euch das Gl├╝ck sogar einen Sohn beschert: Markus! Tja, und nun ist der kleine 20 Jahre alt, also alt genug um zu lernen, wie er ein Reich verwalteten muss, da er bald das Eurige erben wird, denn Ihr seid schlie├člich schon 66 Jahre alt und werdet vielleicht schon bald nicht mehr sein. Also zieht Ihr mit Eurem Sohn fort in unerforschte Gebiete, wo es nichts gibt ausser einem kleinen Piratennest und wo sogar noch ein altes Schiff von Euch liegen muss, das vor Jahren einmal gestrandet ist. Hier wollt Ihr zusammen mit Eurem Sohn eine Handelsmetropole mit 1.500 Kaufleuten errichten, von der ein Drittel allein Eurem Sohn geh├Ârt. "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr."

orleft Kapitel lX.1 orright

"Das letzte Lebenswerk" (1684)


E uer Sohn ist auf die dunkle Seite der Macht ├╝bergelaufen, zu K├Ânig Mordillio, dem grausamsten Tyrannen unter der Sonne, bei dem Ihr froh wart, dass Ihr nie mit ihm zu tun hattet!

U nd nun, kurz vor Euerem 100. Geburtstag, dieser Schock f├╝r Euch! Allein k├Ânnt Ihr mit Markus nicht reden, das ist Euch klar, also sucht Ihr Euch Rat beim Weisen Niurdoro, der auf einer kleinen Felsen-Insel in abgeschiedenen Gew├Ąssern lebt.

T ja, sagte der Weise, "nat├╝rlich kann ich Euch einen Rat geben, ich kann jedem einen Rat geben! Nur gebe ich nur R├Ąder, ├Ąh, R├Ąte, wenn man ein R├Ątsel l├Âst!" - "Gut, dann gebt mir dieses R├Ątsel! Ich werde es l├Âsen!" - "Ihr m├╝├čt nichts weiter tun, als eine Stadt mit 20 B├╝rger-H├Ąusern zu f├╝llen!" - "Was? Das ist alles? Das ist ja wohl ein Kinderspiel!" - "Das finde ich nicht! Seht Euch mal um!" Ihr seht Euch um und ... bekommt einen Schock! Wo kommt denn die Mauer her? Und wie wollt Ihr sie ├╝berwinden? Oje, vielleicht ist das R├Ątsel doch nicht so einfach...

orleft Kapitel lX.2 orright

"Das letzte Lebenswerk" (1684)


N icht schlecht, nicht schlecht, meinte Niurdoro, als Ihr ihm das vollbrachte Werk zeigt, "Ihr seid bereit f├╝r Teil 2 des R├Ątsels!" - "├äh... Teil 2 des R├Ątsels?" - "Nat├╝rlich! Das ist doch wohl nicht misszuverstehen, oder? Also, Ihr m├╝sst Eure Stadt einfach nur auf Aristokratenstatus bringen!" - "Aha... Euch ist schon aufgefallen, da├č es keine Goldader in der N├Ąhe gibt?" - "Das ist ein Teil des R├Ątsels, junger Freund, ein Teil des R├Ątsel! Hehehehehe!!" Ihr k├Ânnt protestieren so viel Ihr wollt, Niurdoro wird kein Wort mehr sagen, bevor nicht mindestens ein Aristokraten-Haus in Eurer Siedlung steht...

orleft Kapitel lX.3 orright

"Das letzte Lebenswerk" (1684)


N un gut, sagte Niurdoro, "Ihr habt das R├Ątsel gel├Âst! Hier sei nun Euer Rat: Zieht hin zu K├Ânig Mordillio und besiegt ihn, damit Euer Sohn niemanden mehr hat, zu dem er kann! Baut dann f├╝r ihn eine Stadt mit 5.500 Einwohnern - 5.000 davon Aristokraten - und einer Bilanz von 3.000 Goldst├╝cken, damit er sp├╝rt, wie sehr Ihr ihn liebt!" Ihr stutzt einen Moment lang und werdet dann etwas sauer: "Ach... sonst nichts? Nichts mit Zauberspr├╝chen und so weiter? Also wirklich, auf die Idee w├Ąre ich ja von alleine nie gekommen, nie!! Besten Dank, Herr Oberschlau!!!" - "Danke f├╝r das Kompliment! Viel Gl├╝ck, mein junger Padawan!"

D arauf wu├čtet Ihr jetzt auch nichts mehr zu erwidern. Knurrend gebt Ihr Niurdoro die 10.000 Goldst├╝cke, die er als Lohn f├╝r seinen "guten Rat" verlangt hat, und ruft dann all Eure 33 Schiffe zusammen, um mit einer riesigen Kampfflotte los zu fahren. "Einen Moment," rief Niurdoro, "Ihr d├╝rft nur mit einem einzigen Schiff bei K├Ânig Mordillio vorfahren!" - "Ach, und warum?" - "Das ist halt so!" - "Darf ich wenigstens, wenn ich dort bin, neue Schiffe bauen?" - "Das schon, doch Ihr d├╝rft nicht in die zweistelligen Zahlen kommen!" - "Na, das sind ja sch├Âne Aussichten..." Nicht sehr erfreut segelt Ihr also los, in die Gew├Ąsser von K├Ânig Mordillio...

orleft Epilog orright

(1685)


N un habt Ihr also Euer Lebenswerk hinter Euch. Piratenkapit├Ąn Blackblood seid Ihr entkommen, das Reich Eures Vaters habt Ihr geerbt, Eure Louisiana hat Euch lieb, Markus ist ein guter Junge, K├Ânig Mordillio ist besiegt und Ihr besitzt ein riesiges Weltreich. Es k├Ânnte also nicht besser gehen.

N un seid Ihr genau 101 Jahre alt und f├╝hlt Euch immer schw├Ącher. Das ist in diesem Alter aber nicht verwunderlich. Am Abend des 1. Dezember 1685 geht Ihr fr├╝h zu Bett und schlaft sofort ein, um gegen Mitternacht still und friedlich diese Welt zu verlassen... Es war ein interessantes Leben!

 
 
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